Die deutsche Mezzosopranistin Laura Streckert wuchs bei Karlsruhe auf. Geschätzt für ihre „ausgesprochen reife Altstimme“ und ihre „intensive Beschäftigung mit dem barocken Repertoire“ (Pamina Magazin) steht sie gerade am Beginn ihrer Karriere und hat bereits auf Bühnen wie dem Beethoven-Haus Bonn, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe im Rahmen der Internationalen Händel-Festspiele, den Tiroler Festspielen Erl, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Beethovenfest Bonn gesungen.

2024 debütierte sie 20-jährig am Theater und Orchester Heidelberg als Straßensängerin in Benjamin Brittens “Death in Venice”. Dort war sie 2025 erneut als Schäferin in Leoš Janáčeks “Jenufa” zu hören. 2025/26 ist sie eine der 13 Stipendiat*innen der Liedakademie des Heidelberger Frühling unter der Leitung von Thomas Hampson. Höhepunkte im Konzertbereich beinhalten die Zusammenarbeit mit dem Freiburger Barockorchester im Rahmen des Bach-Archiv Leipzig mit Bach-Kantaten in der Thomaskirche und Nikolaikirche Leipzig, Mendelssohns Elias im Kloster St. Trudpert mit Mitgliedern des Philharmonischen Orchester Freiburg sowie Konzerte mit Klangkörpern wie der Norddeutschen Philharmonie Rostock und der Badischen Staatskapelle Karlsruhe. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Marcus Bosch, Lionel Meunier, Holger Speck, Mino Marani, Daniel Carter oder Georg Fritzsch.

Sie ist Mitglied beim Vokalensemble LauschWerk und 2026 Teilnehmerin der Schola des Rundfunkchor Berlin wo sie im März 2026 unter anderem in der Berliner Philharmonie konzertieren wird.

Die junge Sängerin ist Preisträgerin des Beethoven-Bonnensis Wettbewerbs Bonn, des Händel-Wettbewerbs Karlsruhe und des Rainer-Koch-Gedächtnispreises. 2025 war sie Semifinalistin und jüngste Teilnehmerin des Internationalen Gesangswettbewerbs für Barockoper Pietro Antonio Cesti, seit 2023 wird sie zudem durch das Gerhard-Janssen-Stipendium des Kulturfonds Baden gefördert. Im Alter von 17 Jahren begann die Mezzosopranistin ihr Jungstudium an der Hochschule für Musik Karlsruhe, seit 2022 studiert sie dort im Bachelor Gesang in der Klasse von Prof. Christiane Libor und Stephan Klemm. Weitere musikalische Impulse erhielt sie von Prof. Juliane Banse, Prof. Christiane Iven, Prof. Marina Sandel, Simon Bailey und Stefanie Iranyi.

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